Kurzantwort
Es wird erwartet, dass die Migration von GSM-R zu FRMCS eine Phase der Koexistenz umfasst, in der beide Systeme parallel betrieben werden. Die Planung umfasst typischerweise fahrzeugseitige Flottenausrüstung, streckenseitige Infrastruktur, Spektrum, betriebliche Verfahren und grenzüberschreitende Interoperabilität.
Planungsdimensionen
- Koexistenz – wie lange beide Systeme parallel laufen und wie Dienste übergeben werden.
- Fahrzeug – Umrüstung oder Neubauausrüstung über gemischte Flotten hinweg.
- Strecke – Funkstandorte, Kernnetz und Backhaul.
- Spektrum – Frequenzverfügbarkeit nach nationalen und europäischen Regeln [3].
- Betrieb – Verfahren, Schulung und Störfallbehandlung.
Interoperabilität
Für den grenzüberschreitenden Betrieb in Europa legt der Interoperabilitätsrahmen (TSI) verbindliche Anforderungen fest; die jeweils geltende Fassung ist bei ERA zu prüfen [3].
Was wir nicht behaupten
Diese Seite nennt keine länderspezifischen Zeitpläne. Soweit solche Daten auf der Standards-Seite erscheinen, sind sie als geplant oder bestätigt gekennzeichnet und mit der Originalquelle verlinkt.
Diese Seite zitieren
Migration von GSM-R zu FRMCS. FRMCS Atlas. /de/wissen/gsm-r-to-frmcs-migration-de (zuletzt geprüft am 2026-10-02).
Verwandte Themen
Quellen
- [1]FU-7100 – FRMCS User Requirements Specification — UIC, 5.0.0 (19 Feb 2020)
- [2]ETSI TS 103 764 — System Architecture — ETSI TC RT, v1.1.1
- [3]CCS TSI Appendix A – mandatory specifications (ETCS B4 R1, GSM-R B1 MR1, FRMCS B0) — ERA